Satzung

Satzung
des Golf und Country Club Leinetal Einbeck e.V.


§ 1 Zweck des Vereins

Der Golf und Country Club Leinetal Einbeck e.V. hat den Zweck, seinen Mitgliedern den Golfsport nach den Bestimmungen des Deutschen Golf Verbandes e.V. unter Berücksichtigung des Landschaftsschutzes und ökologischer Aspekte zu ermöglichen und den golfsportlichen Nachwuchs zu fördern. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige, soziale und kulturelle Zwecke, die der Förderung des Golfsports und des Vereinslebens dienen, im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden. Bei Auflösung des Vereins (§ 12 der Satzung) oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Einbeck zur Förderung des Amateursports in der Region.

§ 2 Name und Sitz des Vereins

Der Verein führt den Namen Golf und Country Club Leinetal Einbeck e.V. Er hat seinen Sitz in Einbeck. Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Göttingen unter VR 150177 eingetragen. Der Vereinsname wird in der in den Golfverbänden üblichen Form als GuCC Einbeck e.V. abgekürzt.


§ 3 Mitgliedschaft
(1) Mitglied des Vereins kann jeder werden, der im Besitz der bürgerlichen Ehrenrechte ist. Der Verein hat:

Ordentliche Mitglieder

Familien-/Partner-Mitglieder

Jugendmitglieder

Zweitmitglieder

Firmenmitglieder

Fernmitglieder

Ehrenmitglieder

Fördermitglieder

Ordentliche Mitglieder sind natürliche Personen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Familien- oder Partner-Mitglieder sind Ehegatten oder Lebenspartner ordentlicher Mitglieder. Sie sind bei insgesamt für das Paar niedrigerem Beitrag ebenfalls ordentliche Mitglieder. Jugendmitglieder sind Kinder und Jugendliche vor dem vollendeten 18. Lebensjahr. Ihnen können Schülerinnen und Schüler, Studentinnen und Studenten, sowie Auszubildende bis zum Abschluss ihrer Lehre, höchstens bis zum vollendeten 27. Lebensjahr auf Antrag gleichgestellt werden. Jugendmitglieder sind in der Mitgliederversammlung erst stimmberechtigt, wenn sie das 16. Lebensjahr vollendet haben. Zweitmitglieder sind Mitglieder, die ordentliche Mitglieder anderer vom Deutschen Golf Verband anerkannter Golf Clubs sind. Sie sind in der Mitgliederversammlung stimmberechtigt. Firmenmitglieder sind Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Organe, Mitglieder und Gäste von Unternehmen, Institutionen, Vereinen oder sonstigen Einrichtungen der Region. Diese sollen spätestens im ersten Monat des Geschäftsjahres dem Vorstand diejenigen ihrer Mitglieder benennen, durch die sie im Verein vertreten werden. Firmenmitglieder sind in der Mitgliederversammlung stimmberechtigt.Fernmitglieder sind Mitglieder, deren ständiger Wohnsitz sich weiter als in einem Umkreis von 200 km von der Kernstadt Einbeck entfernt befindet. Sie haben je nach Beitragshöhe kein oder das volle Spielrecht. Fernmitglieder haben in der Mitgliederversammlung kein Stimmrecht, jedoch Rederecht. Ehrenmitglieder sind natürliche oder juristische Personen, die sich um den Verein oder den Golfsport verdient gemacht haben. Sie sind in der Mitgliederversammlung stimmberechtigt. Ehrenmitglieder sind von der Entrichtung der Mitgliedsbeiträge befreit. Fördermitglieder sind natürliche oder juristische Personen, die die Ziele des Vereins unterstützen. Sie sind als natürliche Personen oder durch ihr Organ in der Mitgliederversammlung stimmberechtigt.

(2) Auf Antrag gegenüber dem Vorstand kann die Mitgliedschaft für ein Kalenderjahr oder ein weiteres in eine ruhende (passive) Mitgliedschaft umgewandelt werden. Passive Mitglieder haben in der Mitgliederversammlung kein Stimmrecht. Für die Zeit der passiven Mitgliedschaft besteht keine Spielberechtigung. Der Jahresbeitrag für passive Mitglieder wird in der Beitragsordnung geregelt.

§ 4 Aufnahme der Mitglieder
Die Aufnahme als Mitglied erfolgt auf schriftlichen Antrag gegenüber dem Vorstand. Dieser nimmt den Antrag an, sofern nicht schwerwiegende Gründe dagegen stehen. Im Falle der Nichtannahme des Antrags durch den Vorstand hat dieser auf Antrag des abgelehnten Bewerbers bzw. der abgelehnten Bewerberin unter Nennung seiner Gründe die Entscheidung der nächsten Mitgliederversammlung herbeizuführen. Die Mitgliederversammlung entscheidet hierüber mit der einfachen Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder. Über die Aufnahme oder die Ernennung von Ehrenmitgliedern entscheidet die Mitgliederversammlung.

§ 5 Ende der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, durch Austritt, der dem Vorstand schriftlich spätestens mit einer Frist von drei Monaten zum Ende des Kalenderjahres zu erklären ist, durch förmlichen Ausschluss durch die Mitgliederversammlung mit der einfachen Mehrheit der anwesenden ordentlichen Mitglieder oder durch sofortigen Ausschluss durch den Vorstand, wenn das Mitglied um mehr als ein Jahr mit der Entrichtung des Jahresbeitrags in Verzug ist oder sich grob vereinsschädigendes Verhalten hat zu Schulden kommen lassen. Der Ausschluss durch den Vorstand ist vorläufig vollziehbar. Er bedarf der endgültigen Entscheidung durch die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit der anwesenden ordentlichen Mitglieder. Jedes Mitglied hat ein außerordentliches Austrittsrecht zu Ende des laufenden Jahres, wenn die Vereinsbeiträge für das laufende Kalenderjahr angehoben oder Umlagen erhoben werden. Das Mitglied nimmt in diesem Fall seine Vereinsrechte bis zum Ende des Kalenderjahres unter dem ursprünglichen Jahresbeitrag ohne Zahlung der Erhöhung bzw. Umlage wahr.

§ 6 Organe des Vereins
Organe des Vereins sind:

die Mitgliederversammlung
• der Vorstand
• Beiräte, die die Mitgliederversammlung von sich aus oder auf Antrag des Vorstandes berufen kann.

Der Verein wird im Außenverhältnis durch den Präsidenten und ein weiteres Mitglied des Vorstands vertreten. Der Präsident kann ein anderes Mitglied des Vorstands mit seiner Vertretung beauftragen. Die Vertretung bedarf der Schriftform.

§ 7 Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Die ordentliche Mitgliederversammlung muss alljährlich durch den Vorstand mit einer Frist von mindestens vier Wochen im ersten Quartal des Geschäftsjahres unter Benennung der einzelnen Tagesordnungspunkte schriftlich einberufen werden. Für Familien- oder Partner-Mitglieder gilt die Einladung an ein Mitglied der Familie bzw. Partnerschaft als Einladung an beide. Weitere Tagesordnungspunkte müssen gegenüber dem Vorstand spätestens 10 Tage vor dem Versammlungstermin schriftlich beantragt werden. Später eingegangene Anträge können auf Wunsch der Mitgliederversammlung zur Tagesordnung genommen werden. Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind vom Vorstand in der oben genannten Form und Frist einzuberufen, wenn sie von mehr als einem Zehntel der stimmberechtigten Mitglieder schriftlich beantragt werden. Sie können vom Vorstand auch aus anderem wichtigen Grund unter den genannten Fristen schriftlich einberufen werden. Anträge zur Änderung der Satzung oder der Beiträge und Umlagen müssen allen Mitgliedern spätestens zwei Wochen vor der Mitgliederversammlung schriftlich bekannt gemacht werden. Die Mitgliederversammlung kann aus ihrer Mitte eine Sitzungspräsidentin oder einen Sitzungspräsidenten und eine Protokollführerin oder einen Protokollführer wählen. Ansonsten wird sie von der Präsidentin oder vom Präsidenten geleitet, die Schriftführerin oder der Schriftführer führt das Protokoll.

Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mehr als ein Zehntel der nach § 3 stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind und alle Mitglieder fristgemäß eingeladen wurden. Können aus diesem Grund Entscheidungen nicht herbeigeführt werden, ist die nächstfolgende Mitgliederversammlung bei fristgemäßer Einladung bezüglich dieser Entscheidungen auch mit weniger als einem Zehntel der ordentlichen Mitglieder beschlussfähig. Die Mitgliederversammlung entscheidet mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder über Änderungen der Satzung. Über Änderungen der Beitragsordnung entscheidet sie mit der einfachen Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder. Alle anderen Entscheidungen werden mit der einfachen Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder getroffen.  Die Mitgliederversammlung wählt den Vorstand und genehmigt dessen Haushaltsplan und Wirtschaftsführung gemäß § 8 der Satzung. Wahlen erfolgen auf Antrag in geheimer Abstimmung. Die Mitgliederversammlung kann hierzu aus ihrer Mitte bis zu drei Mitglieder zum Wahlvorstand wählen. Das passive Wahlrecht setzt ein Mindestalter von 18 Jahren voraus. Zur Kontrolle des Vereinsvermögens wählt die Mitgliederversammlung für das jeweils laufende Geschäftsjahr zwei Kassenprüferinnen oder Kassenprüfer, die nicht dem Vorstand angehören. Diese haben das Recht auf Einsicht in die Vereinsbuchführung und berichten der Mitgliederversammlung. Eine Wiederwahl ist zulässig. Über den Verlauf der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen, das von der Sitzungspräsidentin oder vom Sitzungspräsidenten sowie von der Protokollführerin oder vom Protokollführer zu unterzeichnen ist. Das Protokoll wird den Mitgliedern auf der Golfanlage zugänglich gemacht oder auf Wunsch zugestellt.


§ 8 Vorstand

Der Vorstand besteht aus:

der Präsidentin oder dem Präsidenten
• der Vizepräsidentin oder dem Vizepräsidenten
• der Schatzmeisterin oder dem Schatzmeister
• der Spielführerin oder dem Spielführer
• der Platzbeauftragten oder dem Platzbeauftragten
• der Schriftführerin oder dem Schriftführer
• der Jugendwartin oder dem Jugendwart.

Die Wahlperiode der Vorstandsmitglieder beträgt drei Jahre. Die Aufgaben des Vorstands sind die Geschäftsführung des Vereins, die Durchführung der Vereinsbeschlüsse, die Verwaltung des Vereinsvermögens und die sportliche Pflege des Vereinslebens. Der Vorstand hat jährlich einen Haushaltsplan zu erstellen und der Mitgliederversammlung zur Genehmigung vorzulegen. Für seine Wirtschaftsführung hat er die Entlastung durch die Mitgliederversammlung zu beantragen. Jede finanzielle Ausgabe des Clubs muss von der Schatzmeisterin oder vom Schatzmeister genehmigt werden. Die Schatzmeisterin oder der Schatzmeister hat darüber hinaus auch bei im Vorstand mehrheitlich verabschiedeten Ausgaben absolutes Vetorecht. Dieses Vetorecht kann nur durch die Mitgliederversammlung aufgehoben werden. Wird dem Vorstand oder einem Vorstandsmitglied während einer Wahlperiode durch die Mehrheit der Mitgliederversammlung das Misstrauen ausgesprochen, so ist unverzüglich die Neuwahl des Vorstandes oder dieser Vorstandsfunktion anzusetzen. Gleiches gilt bei Rücktritt von mehr als zwei Mitgliedern des Vorstands. Der Vorstand kann sich eine Geschäftsordnung geben. Im Übrigen bilden die Präsidentin oder der Präsident, die Vizepräsidentin oder der Vizepräsident und die Schatzmeisterin oder der Schatzmeister den geschäftsführenden Vorstand, der die Geschäfte der laufenden Verwaltung und die Beschlüsse der Mitgliederversammlung oder des Vorstands ausführt.

§ 9 Beiräte, Spiel- und Vorgabenausschuss
Für besondere Aufgaben kann die Mitgliederversammlung von sich aus oder auf Antrag des Vorstandes Beiräte wählen. Die Wahlperiode der Beiräte bestimmt die Mitgliederversammlung. Der Spiel- und Vorgabenausschuss besteht aus der Spielführerin oder dem Spielführer, der oder dem Platzbeauftragten, der Ladies‘ Captain und dem Men’s Captain sowie zwei aus der Mitgliedschaft vom Vorstand benannten weiteren Personen. Die Beiräte und die Mitglieder des Spiel- und Vorgabenausschusses können an den Vorstandssitzungen beratend teilnehmen.


§ 10 Beiträge

Der Verein erhebt von seinen Mitgliedern Beiträge, die in der Beitragsordnung festgelegt werden. Zur Änderung der Beitragsordnung ist nur die Mitgliederversammlung
berechtigt. Daneben kann der Verein von seinen Mitgliedern Umlagen erheben. Umlagen bedürfen der Festsetzung durch die Mitgliederversammlung.


§ 11 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.


§ 12 Auflösung des Vereins
Die Auflösung des Vereins kann nur mit einer Mehrheit von drei Viertel aller stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden. Im Falle der Vereinsauflösung fällt das Vermögen des Vereins der Stadt Einbeck zur Förderung des Amateursports in der Region zu.

Einbeck, den 16. Februar 2012
Golf und Country Club Leinetal
Einbeck e.V.

Die Mitgliederversammlung

 

Zusätzliche Informationen